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Primera Case Study: Moderne Patientenakte - Praxis Dr. Hamm

Patienten-CDs

Die moderne Patientenakte ist digital 

In vielen Arztpraxen findet derzeit ein kompletter Wandel im Zusammenhang mit der Erstellung von Patientenakten statt. Gerade im Bereich der Bildarchivierung gibt es heute im Vergleich zu früher wesentlich günstigere Methoden, die auch für den Patienten erheblich angenehmer sind. Eine dieser modernen Möglichkeiten ist die Sicherung sämtlicher Daten auf CD beziehungsweise DVD. Die radiologische Praxis Dr. Hamm in Chemnitz ist ein Paradebeispiel. 

Das Bild von der Tätigkeit des Arztes beschränkt sich meistens nur auf die Behandlung des Patienten. Der Weg zur Arzthelferin, das Wartezimmer mit den bunten Heften und schließlich die Untersuchung durch den Arzt sind jedem Patienten allgegenwärtig. Doch was spielt sich eigentlich hinter den Kulissen ab? Was passiert in der Zeit, in denen die Türen der Praxis dem Publikumsverkehr verschlossen sind? Der Arzt steht nicht nur in der Pflicht, dem Patienten möglichst die Therapie angedeihen zu lassen, die ihn wieder gesund macht. Er hat auch zahlreiche administrative Aufgaben zu bewältigen, die viel Zeit und Raum in Anspruch nehmen. Dazu gehört etwa auch die Erstellung der Patientenakte, die bei jedem Besuch aktualisiert werden und auf Anhieb verfügbar sein muss, wenn ein neuer Krankheitsfall auftritt. Selbst im digitalen Zeitalter arbeiten immer noch Ärzte mit teils handschriftlichen, teils maschinengesteuerten Notizen auf Papier und dem berühmt-berüchtigten Hängeregister, das schränkefüllend sehr viel Platz wegnimmt. Zahlreiche radiologische Praxen bedienen sich nach wie vor der Belichtung von Filmen, obwohl es längst günstigere, qualitativ bessere und für den Patienten obendrein gesündere Methoden gibt. 

Abgesang auf die Patientenakte in Papierform

Auch in der radiologischen Praxis Dr. Hamm in Chemnitz erinnern sich die Mitarbeiter noch an die Zeiten der Papierberge und der teuren Produktion von Röntgenaufnahmen mit Hilfe von Filmen. Doch diese Zeiten sind vorbei. Die Praxis ist in der Moderne angekommen und verfolgt heute eine andere - kostengünstigere, praktischere und platzsparendere Methode. Dr. Klaus Hamm und seine vier Kolleginnen und Kollegen sind Kunde der in Mainz ansässigen Firma ConVis, die 1998 angetreten ist, das „Picture Archiving and Communication System“ (PACS) auch für Praxen bezahlbar zu machen und dabei die Funktionalität und Qualität bei der Bilderstellung zu verbessern. Es gehört zur Philosophie des Unternehmens, die Software in enger Zusammenarbeit speziell mit den Radiologen und damit den Anwendern herzustellen und weiter zu entwickeln. PACS-Systeme arbeiten ausschließlich mit digitalen Bilddaten. Gegenüber den herkömmlichen Filmen ergeben sich dadurch verschiedene Vorteile: Im projektionsradiographischen Verfahren lassen sich die Kontraste schärfen, wodurch der Informationsgehalt einzelner Aufnahmen deutlich größer wird. „Der entscheidende Vorteil liegt aber darin, dass Aufnahmen zur Weitergabe jederzeit in Originalqualiät reproduziert werden können“, berichtet Daniel Rein von der Firma ConVis.  Insbesondere bei Schnittbilduntersuchungen können mit Hilfe eines PACS auch Animationen dargestellt werden - von Vorteil unter anderem bei Bewegtaufnahmen. „Insgesamt lassen sich Effektivität und Effizienz in den einzelnen Arbeitsabläufen bei der Bilderstellung, Bearbeitung und Archivierung deutlich erhöhen“, so Daniel Rein.

Komplettsystem für die Erstellung der digitalen Krankenakte

Unter Verwendung des offenen Standards „DICOM“ (Digital Imaging and Communications in Medicine) zum Austausch von digitalen Bildern in der Medizin werden die Bilddaten auf dem Medical Disc Server von ConVis hinterlegt. Dieser dient als Basis für den Bildversand und für das Brennen von CDs und DVDs. Komplettiert wird das System zur Vervielfältigung von Patientendaten durch die Anbindung an einen Brennroboter aus der Disc-Publisher-Familie von Primera Technology, einem Hersteller von Duplizier- und Drucksystemen für CDs und DVDs. ConVis hatte sich auf dem Markt umgesehen und verschiedene Produkte getestet, um den Ärzten das ideale Komplettsystem anbieten zu können. „In die engere Auswahl kamen die Brennroboter der am Markt führenden Unternehmen Rimage und Primera. Bezogen auf die Qualität der Produkte sind die Unterschiede marginal. Allerdings sind die Primera-Geräte wesentlich günstiger als die der Konkurrenz - das hat schließlich den Ausschlag gegeben“, erinnert sich Daniel Rein. Besonders geeignet für den Einsatz in der modernen Arztpraxis ist der Disc Publisher XR (von „extra rugged“ - besonders stabil), der aufgrund seiner Robustheit selbst unter extremen Arbeitsbedingungen und sehr häufiger Inanspruchnahme zuverlässig seinen Dienst leistet. „In unserer Praxis wird der Brennroboter über die ConVis PACS-Software angesteuert und erstellt Tag für Tag etwa vierzig Mal eine komplette digitale Patientenakte mit Namen, Geburtsdatum, dem Datum der Aufnahme und den zugehörigen Bildern - ganz automatisch und ohne manuellen Eingriff“, beschreibt Dr. Klaus Hamm. Mit der Lösung können Ärzte überdies erhebliche Kosteneinsparungen realisieren. Bei der herkömmlichen Produktion von Röntgenaufnahmen werden pro Film zwischen zwei und vier Euro bezahlt. Bei Verwendung des Disc Publisher XR fallen neben den Anschaffungskosten für das Gerät pro optischem Medium nur noch zwischen zwanzig und vierzig Cent an. 

DVD und CD sind besonders sichere Archivierungsträger

Neben der einfachen Bedienbarkeit des Gerätes, der Integration in die ConVis-Softwareumgebung und der Einsparung von Kosten hat die Speicherung von Röntgenbildern auf CD/DVD zusätzlich den Vorteil, dass die Daten langfristig gesichert sind. „Optische Medien haben eine Haltbarkeit von rund achtzig Jahren, wenn auf Markenartikel gesetzt und eine adäquate Lagerung vorgenommen wird“, bestätigt Primera-Geschäftsführer Andreas Hoffmann. „Die bisher für die Speicherung eingesetzten Filme haben eine wesentlich kürzere Lebensdauer - und das bei einer minderen Qualität der Aufnahmen.“ Dazu komme, dass die Daten besser geschützt seien und damit die Integrität deutlich höher liege als bei anderen Sicherungsmethoden. Die Ergebnisse einer Primera-Umfrage unter hundert Fach- und Führungskräften bestätigen diese Ansicht: Danach halten 81 Prozent die Archivierung von Daten auf einer DVD für besonders sicher, weitere 38 Prozent sehen in der CD ebenfalls ein gutes Speichermedium (Mehrfachnennungen waren erwünscht). Ausgedient hat demgegenüber das Magnetband - 72 Prozent der Befragten lehnen dieses Medium als Datenspeicher mittlerweile ab. Ähnlich ergeht es der Festplatte eines Computers: 68 Prozent halten diese nicht mehr für die langfristige Datensicherung von Daten geeignet. Auch die Online-Datensicherung schneidet schlecht ab. Lediglich etwas mehr als ein Viertel der Experten glaubt, dass dies eine effiziente Methode zum genannten Zweck ist. 

Professionelle Farbaufdrucke sorgen für positive Außenwirkung

Nicht zu unterschätzen ist bei der Verwendung von Primera-Geräten der mögliche Marketingeffekt für die Ärzte, die ohnehin relativ wenige Aktivitäten im Zusammenhang mit der Eigenwerbung unternehmen. Die Geräte aus der Disc-Publisher-Familie werden alle mit einem eingebauten Tintenstrahldrucker ausgeliefert, so dass sich die gebrannten CDs und DVDs auch bedrucken lassen. Die Aufdrucke glänzen dabei in Fotoqualität. Auf diese Weise können die Ärzte eindeutig identifizierbare und damit jede Verwechslungsgefahr ausschließende Datenträger austauschen beziehungsweise  der Klinik, in der die Behandlung fortgeführt werden soll, übergeben. Ein schöner Nebeneffekt: Der Mediziner, der ohnehin kaum Marketing-Möglichkeiten hat, gibt eine Visitenkarte der besonderen Art ab und zeigt Kollegen wie Patienten, dass er modernste Methoden anwendet. Für die Patienten entfällt damit aber auch ab sofort die Mitnahme sperriger Unterlagen, wenn er von einem Arzt zum anderen gehen muss, eine CD oder DVD ist da doch wesentlich handlicher und lässt sich problemlos vervielfältigen, je nachdem, wie viele Ärzte konsultiert werden müssen. Sind auf einem Medium einmal sämtliche Befunde, Anamnesen, Diagnosen, Therapien und Arztbriefe gespeichert, trägt dies entscheidend zur Verbesserung des Gesundheitswesens bei. Ärzte müssen sich nicht mehr umständlich bei den Kollegen erkundigen und die Gefahr, dass ein Patient sich im Gespräch beispielsweise nicht mehr an alle Vorerkrankungen oder an das Datum derselben erinnern kann, ist gebannt, da diese Informationen alle auf dem Datenträger hinterlegt sind. Das spart eine Menge Zeit und erhöht die Wahrscheinlichkeit der korrekten Diagnose und der entsprechenden Therapie um ein Vielfaches. „Die Qualität der Bildarchivierung und -betrachtung ist deutlich besser geworden“, sagt Dr. Klaus Hamm. „Daneben haben wir heute durch das Komplettsystem aus ConVis- und Primera-Komponenten völlig neue Möglichkeiten bei der Verteilung der Patientendaten und können es daher ohne Einschränkungen weiter empfehlen.“